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Fachportal der Sprach- und Literaturwissenschaften in der Schweiz

Mini-Webserie: Interview-Gespräche zum Thema Mehrsprachigkeit

Welche sprachpolitische Bedeutung haben universitäre Sprachenzentren? Wird an Universitäten bald nur noch Englisch gesprochen und geschrieben? Welche Herausforderungen bringt die zunehmende Mehrsprachigkeit für die Gesellschaft und Individuen mit sich? Welchen Beitrag kann sprachwissenschaftliche Forschung in öffentlichen und politischen Debatten zum Thema Mehrsprachigkeit liefern? Was erforschen MehrsprachigkeitsforscherInnen eigentlich genau? Und weshalb ist die Sprachsituation in der Deutschschweiz für MigrantInnen, die Deutsch lernen, mit Schwierigkeiten und gleichzeitig mit Vorteilen verbunden?

In unserer Mini-Webserie stellen wir diese und viele weitere interessante Fragen vier interessanten Persönlichkeiten und ExpertInnen auf dem Gebiet der Mehrsprachigkeit:

Folge 1: Mehrsprachigkeit und Sprachenpolitik an Universitäten und Hochschulen - Interview mit Dr. Sabina Schaffner, Direktorin des Sprachenzentrums der Universität und ETH Zürich

17.11.2020

Was bietet eigentlich ein universitäres Sprachenzentrum an? Welchen Beitrag kann ein solches Sprachenzentrum zu den Herausforderungen im Bereich Mehrsprachigkeit leisten? Und wird an Universitäten bald nur noch Englisch gesprochen und geschrieben? Diese und weitere Fragen stellen wir in der 1. Folge unserer Web-Miniserie zum Thema Mehrsprachigkeit Dr. Sabina Schaffner, Direktorin des Sprachenzentrums der Universität und ETH Zürich.

Ein Interview-Gespräch über die Sprachenpolitik an Hochschulen, Mehrsprachigkeit im akademischen Bereich, die Chancen von Mehrsprachigkeit für Individuen und die Gesellschaft und Sabina Schaffners eigene Mehrsprachigkeit und Begeisterung für Sprachen.

Zur Person

Dr. Sabina Schaffner ist Direktorin des Sprachenzentrums der Universität und ETH Zürich und Dozentin für Polnisch am Sprachenzentrum. Sie hat Slawische und Französische Sprach- und Literaturwissenschaft und Allgemeine Geschichte studiert und in Russischer Literaturwissenschaft promoviert. 

Ihr besonderen Interessen sind Sprachenpolitik (Language Policy) an Hochschulen, Personal-, Kultur- und Organisationsentwicklung sowie Coaching an Hochschulen.

Zum Webseiteneintrag zu Sabina Schaffner

Zur Webseite des Sprachenzentrums der UZH und der ETH Zürich

Folge 2: Die schweizerische Mehrsprachigkeit in der öffentlichen Diskussion und in der Forschung - Interview mit Prof. Dr. Thomas Studer, Direktor des Instituts für Mehrsprachigkeit der Universität und PH Freiburg

20.11.2020

Weshalb gibt es gerade in Freiburg ein Institut für Mehrsprachigkeit? Wird das Thema Mehrsprachigkeit in der Schweiz, z.B. in der Politik, im Bildungskontext, in Beruf und Ausbildung genügend thematisiert? Und welchen Beitrag kann eigentlich sprachwissenschaftliche Forschung zu öffentlichen und politischen Debatten zum Thema Mehrsprachigkeit liefern? Diese und weitere Fragen stellen wir in der 2. Folge unserer Web-Miniserie zum Thema Mehrsprachigkeit Prof. Thomas Studer, Direktor des Instituts für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Ein Interview-Gespräch über das Institut für Mehrsprachigkeit, die Mehrsprachigkeit als gesellschaftliches und politisches Thema, Wissenstransfer an die Öffentlichkeit und die Zusammenarbeit von (Sprach-)Politik und (Sprach-)Wissenschaft bzw. Mehrsprachigkeitsforschung.

Zur Person

Prof. Dr. Thomas Studer ist Direktor des Instituts für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg und Ordentlicher Professor für Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache an der Universität Freiburg.

Seine Forschungsinteressen sind korpusbasierte Spracherwerbsforschung, Sprachlehr- und Sprachlernforschung, Fremdsprachen- und Mehrsprachigkeitsdidaktik mit besonderem Akzent auf DaF und DaZ sowie Testen und Prüfen von sprachlichen und kulturellen Kompetenzen (Fokus Schule).

Zum Webseiteneintrag zu Thomas Studer

Zur Webseite des Instituts für Mehrsprachigkeitsforschung

Folge 3: Mehrsprachigkeitsforschung in Freiburg / La recherche sur le plurilinguisme à Fribourg - Interview mit Giulia Berchio, Audrey Bonvin und Simone Morehed, Doktorandinnen am Institut für Mehrsprachigkeit der Universität und PH Freiburg

4.12.2020

Auf welchem Weg kommt man dazu, im Bereich Mehrsprachigkeit zu forschen und eine Doktorarbeit zu schreiben? Weshalb ist Forschung zur Mehrsprachigkeit wichtig für eine Gesellschaft? Und wie genau erforscht man eigentlich unterschiedliche Themen im Bereich Mehrsprachigkeit? Diese und weitere Fragen stellen wir in der 3. Folge unserer Web-Miniserie zum Thema Mehrsprachigkeit Giulia Berchio, Audrey Bonvin und Simone Morehed, Doktorandinnen am Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg und am Departement für Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik der Universität Freiburg

Ein Interview-Gespräch mit drei jungen Sprachwissenschaftlerinnen über Mehrsprachigkeit im Alltag in Freiburg/Fribourg, ihr Interesse an Sprachen und ihre Dissertationsprojekte zu unterschiedlichen Themen im Bereich Mehrsprachigkeit.

Dieses Video ist zweisprachig (abwechselnd deutsch/französisch).

Zu den Personen

Giulia Berchio

Giulia Berchio ist seit drei Jahren Doktorandin am Institut für Mehrsprachigkeit und Departement für Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik der Universität Fribourg. Ihr Dissertationsprojekt zum Thema Informationsstruktur bei bilingualen Sprechern: interlinguale Einflüsse und Sprachdominanz ist Teil eines von Prof. Raphael Berthele geleiteten SNF-Projektes über Sprachdominanz und Informationsstruktur. An diesem Forschungsprojekt arbeitet sie mit Audrey Bonvin zusammen.

Zum Webseiteneintrag von Giulia Berchio

Zum SNF-Projekt über Sprachdominanz und Informationsstruktur 

Simone Morehed

Simone Morehed travaille en tant qu’assistante diplômée au département de plurilinguisme et didactique des langues étrangères à l’Université de Fribourg depuis 2018.

Elle fait une thèse de doctorat dans le domaine de français langue étrangère/seconde dans le cadre du projet Compréhension et interaction en français langue étrangère: Approches linguistiques et didactique. A côté de la thèse, Simone est conseillère aux études pour le master de français langue étrangère/seconde, et elle enseigne un séminaire par semestre.

Entrée du site web sur Simone Morehed 

Projet de recherche Compréhension et interaction en français langue étrangère: Approches linguistiques et didactique

Folge 4: Sprachliche Integration. Ein neuer Studiengang und seine gesellschaftliche Relevanz - Interview mit Dr. Marina Petkova, Co-Studiengangleiterin BA Sprachliche Integration der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

9.12.2020

Die ZHAW bietet mit dem Bachelor Sprachliche Integration einen neuen Studiengang an. Welche Rolle spielt Sprache für eine erfolgreiche gesellschaftliche und berufliche Integration? Weshalb ist dieses Thema besonders aktuell und weshalb werden in diesem Bereich mehr und besser ausgebildete Fachkräfte benötigt? Welche Berufe kann man nach Absolvieren dieses Studiengangs ausüben? Und für wen eignet sich dieser Studiengang?

Diese und weitere Fragen stellen wir in der 4. Folge unserer Web-Miniserie zum Thema Mehrsprachigkeit Dr. Marina Petkova, Co-Studiengangleiterin des Bachelorstudiengangs Sprachliche Integration an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. 

Sie stellt in diesem Interview-Gespräch den neuen Studiengang ausführlich vor. Ein Gespräch über einen BA-Studiengang von besonderer Aktualität, migrationsbedingte Mehrsprachigkeit und die Schwierigkeiten aber auch Vorteile, welche die besondere Sprachsituation der Diglossie in der Deutschschweiz für Lernende von Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache mit sich bringt.

Mehr zum Bachelor Sprachliche Integration - Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

Zur Person

Dr. Marina Petkova ist promovierte Linguistin und Co-Studiengangleiterin des Bachlorstudiengangs Sprachliche Integration am Departement für Angewandte Linguistik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Ihr Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit, Variationslinguistik, Diglossie, Interaktionslinguistik, Sprache und Raum, Linguistic Landscapes und Kulturelle Hybridität.

Zum Webseiteneintrag zu Marina Petkova

Zum Departement für Angewandte Linguistik der ZHAW